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Wettbewerb: Gesundes Miteinander in Baden-Württemberg

Lörracher Verein ZEITBANKplus gewinnt Wettbewerb für ein gesundes Miteinander in Baden-Württemberg. Ministerpräsident Kretschmann und DAK-Gesundheit ehren Menschen für besonderes Engagement in Corona-Zeiten.

Lörrach/Stuttgart, März 2021. "Gesichter für ein gesundes Miteinander": Unter diesem Motto haben bundesweit rund 400 Projekte und Einzelpersonen an einem Wettbewerb der DAK-Gesundheit für besonderes Engagement in Corona-Zeiten teilgenommen. In Baden-Württemberg gewann der Verein "ZEITBANKplus" aus Lörrach mit seiner Initiative zur Förderung der Nachbarschaftshilfe den Landeswettbewerb in der Kategorie „Gesichter für eine gesunde Gesellschaft“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine prominent besetzte Landesjury zeichnete nun die Gewinnerinnen und Gewinner bei einer virtuellen Siegerehrung aus.

Die Kategorie "Gesichter für eine gesunde Gesellschaft" wendet sich an Menschen, die sich beispielsweise für ihre Nachbarschaft oder gegen Mobbing einsetzen und so zeigen, wie ein gesundes Miteinander mit mehr Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gelingen kann. Mit seinem Projekt engagiert sich "ZEITBANKplus" Lörrach e.V. für eine ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe unter seinen Mitgliedern. Junge und ältere Menschen helfen sich gegenseitig mit ihren Talenten und Fähigkeiten. Die ehrenamtliche Hilfe wird nicht mit Geld bezahlt, sondern mit Zeitgutschriften. Grundidee dabei ist, dass die Zeit, die eingesetzt wird, um jemanden zu unterstützen, später in selbem Umfang zurückkommt. Die Zeit des Einen zählt genau so viel wie die Zeit des Anderen, egal ob es sich dabei um eine Klavierstunde, Einkaufshilfe, Umzugshilfe oder Fahrdienst handelt. 

"Mit unseren Hilfeleistungen sehen wir uns als Ergänzung zu anderen sozialen Organisationen, um den Menschen so lange wie möglich ein Leben in den eigenen vier Wänden zu möglichen", sagt Gabi Vögtlin, 1. Vorsitzende des ZEITBANKplus Lörrach e. V. "Die Hilfe ist kostenlos und die investierte Zeit bekommt man in vollem Umfang zurück. Ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe."

Siegfried Euerle, Leiter der DAK-Landesvertretung Baden-Württemberg, erklärte: "Die Pandemie stellt uns alle seit Monaten auf eine harte Probe. In diesen schweren Zeiten ist ein gesundes Miteinander besonders wichtig. Es ist bemerkenswert, wie unsere Landessieger mit ihren Projekten Gesicht zeigen. Mit ihrem Engagement für Gesundheit, Respekt und Gemeinsinn werden sie zum Vorbild für andere."

Wie Gabi Vögtlin mit ihrer Zeitbank -Idee die Landesjury überzeugte, erläuterte Jurymitglied Florian Weber, SWR-Moderator und Schauspieler in Stuttgart: "Eine besonders charmante Idee für ein gesundes Miteinander in der Gesellschaft ist für mich das Projekt ZEITBANKplus-Lörrach. Junge und ältere Menschen helfen sich gegenseitig mit ihren Fähigkeiten und Talenten im Alltag. So kommt es zu Kontakten zwischen Menschen, die sonst wenig miteinander zu tun hätten. Jeder Ort oder jede Gemeinde sollte eine Zeitbank haben." Weitere Mitglieder der baden-Württembergischen Landesjury waren Prof. Dieter Urban vom Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Stuttgart und Julia Kovar, Kommunikationschefin der Stiftung Baden-Württemberg. Im Juni kürt eine namhafte Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm aus allen Landessiegern die Bundesgewinner.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten eine der größten Krankenkassen in Deutschland. Sie hat 2018 die Initiative "Für ein gesundes Miteinander" ins Leben gerufen, um Freundlichkeit, Rücksicht und Toleranz in der Gesellschaft zu stärken. Weitere Informationen gibt es auf www.dak.de/gesichter.

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